Unterhalt
EHEGATTENUNTERHALT:
Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt sauber auseinanderhalten
Unterhaltsfragen zwischen Ehegatten gehören zu den wirtschaftlich wichtigsten Folgen einer Trennung. Für eine belastbare Einschätzung kommt es auf Bedarf, Leistungsfähigkeit, vorhandene Einkünfte, Vermögen und die konkrete Lebenssituation beider Seiten an.
Worauf es jetzt ankommt
Bei Auskunftsverlangen, Zahlungsaufforderungen, einstweiliger Anordnung oder kurz bevorstehenden Rückständen sollte zügig reagiert werden.
Anfrage senden Sekretariat kontaktierenÜberblick
- Auskunft und Belege frühzeitig sichern
- Trennungszeit und Zeit nach der Scheidung unterscheiden
- Unterhalt ist nie nur eine Rechenaufgabe
- Gesamtlösung statt isolierter Teilstreit
Welche Unterhaltsarten zu unterscheiden sind
Während der Trennung kann ein Anspruch auf Trennungsunterhalt bestehen, wenn ein Ehegatte seinen angemessenen Bedarf nicht aus eigenen Mitteln decken kann und der andere leistungsfähig ist. Nach der Scheidung gilt stärker der Grundsatz, dass jeder grundsätzlich selbst für seinen Lebensunterhalt einstehen soll.
- Trennungsunterhalt
- nachehelicher Unterhalt
- Betreuungsunterhalt
- Aufstockungsunterhalt
- Unterhalt wegen Krankheit, Alter oder Ausbildung
Warum vollständige Unterlagen so wichtig sind
Ohne eine verlässliche Übersicht über Einkommen und Vermögen lässt sich Unterhalt nur unzureichend prüfen. Benötigt werden regelmäßig Lohnabrechnungen, Steuerunterlagen, Nachweise über Nebeneinkünfte, Kontoauszüge, Informationen zu Krediten, Wohnvorteilen und sonstigen geldwerten Vorteilen.
Besonderheiten in der Trennungszeit
Im ersten Trennungsjahr wird häufig nicht ohne Weiteres verlangt, dass die bisherigen Lebensverhältnisse sofort vollständig umgestellt werden. Dennoch müssen Einkünfte offengelegt und Ansprüche rechtzeitig geltend gemacht werden.
Was nach der Scheidung typischerweise geprüft wird
Nach der Scheidung steht stärker im Fokus, ob und in welchem Umfang eine eigene Erwerbstätigkeit zumutbar ist. Dabei spielen Alter, Gesundheitszustand, beruflicher Werdegang, Kinderbetreuung, tatsächliche Arbeitsmarktchancen und die eheliche Rollenverteilung eine große Rolle.
Unterlagen, die häufig weiterhelfen
Auskunftsschreiben, Gehaltsunterlagen, Steuerunterlagen, Kontoauszüge, Miet- und Darlehensbelege
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Erstanfrage Familienrecht
Für eine schnelle Ersteinschätzung helfen eine kurze Sachverhaltsschilderung und gut sortierte Unterlagen. Bei naher Frist, geladener Anhörung, Umgangsausfall oder angekündigtem Umzug mit dem Kind bitte zusätzlich telefonisch das Sekretariat kontaktieren.
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- Termine, Fristen, Beschlüsse oder Anhörungen
- Schriftverkehr von Gericht, Jugendamt oder Gegenseite
- Einkommen, Vermögen, Immobilie, Darlehen oder Rentenauskünfte
- Betreuungsplan, Umgangsregelung oder Unterhaltstitel