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Familienrecht in Konstanz

EHEGATTENUNTERHALT

Anwaltskanzlei Dotterweich | Böhler | Schulz – Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt geordnet prüfen, Unterlagen sichern und Ansprüche realistisch einordnen.

Unterhalt

EHEGATTENUNTERHALT:

Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt sauber auseinanderhalten

Unterhaltsfragen zwischen Ehegatten gehören zu den wirtschaftlich wichtigsten Folgen einer Trennung. Für eine belastbare Einschätzung kommt es auf Bedarf, Leistungsfähigkeit, vorhandene Einkünfte, Vermögen und die konkrete Lebenssituation beider Seiten an.

Worauf es jetzt ankommt

Bei Auskunftsverlangen, Zahlungsaufforderungen, einstweiliger Anordnung oder kurz bevorstehenden Rückständen sollte zügig reagiert werden.

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Überblick

  • Auskunft und Belege frühzeitig sichern
  • Trennungszeit und Zeit nach der Scheidung unterscheiden
  • Unterhalt ist nie nur eine Rechenaufgabe
  • Gesamtlösung statt isolierter Teilstreit

Welche Unterhaltsarten zu unterscheiden sind

Während der Trennung kann ein Anspruch auf Trennungsunterhalt bestehen, wenn ein Ehegatte seinen angemessenen Bedarf nicht aus eigenen Mitteln decken kann und der andere leistungsfähig ist. Nach der Scheidung gilt stärker der Grundsatz, dass jeder grundsätzlich selbst für seinen Lebensunterhalt einstehen soll.

  • Trennungsunterhalt
  • nachehelicher Unterhalt
  • Betreuungsunterhalt
  • Aufstockungsunterhalt
  • Unterhalt wegen Krankheit, Alter oder Ausbildung

Warum vollständige Unterlagen so wichtig sind

Ohne eine verlässliche Übersicht über Einkommen und Vermögen lässt sich Unterhalt nur unzureichend prüfen. Benötigt werden regelmäßig Lohnabrechnungen, Steuerunterlagen, Nachweise über Nebeneinkünfte, Kontoauszüge, Informationen zu Krediten, Wohnvorteilen und sonstigen geldwerten Vorteilen.

Besonderheiten in der Trennungszeit

Im ersten Trennungsjahr wird häufig nicht ohne Weiteres verlangt, dass die bisherigen Lebensverhältnisse sofort vollständig umgestellt werden. Dennoch müssen Einkünfte offengelegt und Ansprüche rechtzeitig geltend gemacht werden.

Was nach der Scheidung typischerweise geprüft wird

Nach der Scheidung steht stärker im Fokus, ob und in welchem Umfang eine eigene Erwerbstätigkeit zumutbar ist. Dabei spielen Alter, Gesundheitszustand, beruflicher Werdegang, Kinderbetreuung, tatsächliche Arbeitsmarktchancen und die eheliche Rollenverteilung eine große Rolle.

Unterlagen, die häufig weiterhelfen

Auskunftsschreiben, Gehaltsunterlagen, Steuerunterlagen, Kontoauszüge, Miet- und Darlehensbelege

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Für eine schnelle Ersteinschätzung helfen eine kurze Sachverhaltsschilderung und gut sortierte Unterlagen. Bei naher Frist, geladener Anhörung, Umgangsausfall oder angekündigtem Umzug mit dem Kind bitte zusätzlich telefonisch das Sekretariat kontaktieren.

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Bitte möglichst bereithalten

  • Termine, Fristen, Beschlüsse oder Anhörungen
  • Schriftverkehr von Gericht, Jugendamt oder Gegenseite
  • Einkommen, Vermögen, Immobilie, Darlehen oder Rentenauskünfte
  • Betreuungsplan, Umgangsregelung oder Unterhaltstitel

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